Hygienemaßnahme und Folter – die Maskenpflicht der Coronazeit 2020‬ als Vorbote des Malzeichens des Tieres

Eigentlich war die medizinische Maske im Jahr 2020 eine Art von Gebot, nicht ein Gesetz. Bald aber wurde der Appell, andere zu schützen, zu einer moralischen Keule, die Menschen verurteilte, „egoistisch“ und „unverantwortlich“ zu sein, wenn sie es nicht taten. Das freiwillige Opfer wurde zu einer gesetzlichen Forderung. Die Bibel dokumentiert anhand der Auseinandersetzungen von Jesus mit der religiösen Autorität der Pharisäer, wie diese Herrschaftselite menschliche Gebote zu Anklagen und ungerechten Verurteilungen machte. Das Evangelium veranschaulicht so deutlich den menschliche Charakter der Selbstgerechtigkeit und des Stolzes, der sich rein auf das Äußerliche und das Halten von Geboten beruft, um sich über andere Menschen zu stellen.

Die Maske wurde in der Coronazeit zu einem Kennzeichen, das sichtbar machte, wer in der Öffentlichkeit einkaufte oder verkaufte; biblisch gesehen findet sich im übertragenden Sinn außerdem eine Parallele zum Bild des „Maulkorbs“ aus dem alten Testament, der vom Apostel Paulus im Evangelium wieder aufgegriffen wird (1Kor 9,9; 1Tim 5,18). Dort deutet die Schrift das arbeitende Tier als Botschafter des Evangeliums, der seinen Lohn verdient (Lukas 10,7). Doch wenn wir den Maulkorb wie in der Umgangssprache als „Sprechverbot“ deuten, wird eine andere unmenschliche Implikation der „Hygienemaßnahme“ deutlich, die uns wortwörtlich „den Mund verbietet“, also die Stimme des Volkes verstummen lässt und erstickt.

Das Gesetz von Moses forderte eine gerechte Rechtsprechung und der Schuld angemessene Strafen, legte zugleich aber auch Grenzen fest, damit die Würde des Gesetzesübertreters gewahrt bleibt: der Verurteilte bleibt Mensch, ein Bruder des Volkes, dem nicht alle Ehre gestohlen werden darf (5Mo 25,1–3). Dieses Rechtssystem wird in den Schriften der Bibel in gleicher Weise auf Tiere übertragen. Das Gebot, dem Ochsen beim Dreschen nicht das Maul zu verbinden, mahnt zur Fürsorge für das arbeitende Tier und schützt es vor unnötiger Qual (5Mo 25,4). Doch auch der Teufel arbeitet in dieser Welt mit Metaphern, um die Menschen in ihrer Würde und Ehre zu kränken und zu verletzen, sodass sie zur Zielscheibe für Demütigung werden.

George Orwell schildert in seinem Roman Animal Farm (1945) eine politische Allegorie, in der Tiere stellvertretend für Menschen und Klassen stehen; die Sprache reduziert Gegner zu „Schweinen“ oder „Vieh“ und macht so Propaganda und Machtmechanismen sichtbar. Im Spielfilm Schindlers Liste (1993) dokumentiert der Film in eindrücklichen Szenen von Deportation und Liquidation, wie Opfer systematisch wie „Vieh“ behandelt werden; die entmenschlichende Sprache und die routinisierte Praxis bilden die Vorstufe zur Vernichtung. Die filmische Darstellung macht deutlich, dass sprachliche Abwertung und bürokratische Abläufe zusammen tödliche Konsequenzen haben können. William Goldings Herr der Fliegen (Lord of the Flies, 1954) und seine Verfilmungen zeigen in der Jagd‑ und Ritualszene, wie die Jungen „Tötet das Schwein!“ rufen und die Gewalt eskaliert; die Opfer werden wie Beute behandelt. Das Werk demonstriert, wie Gruppen Menschen durch kollektive Dynamik und entmenschlichende Rhetorik zuerst zu „Tieren“ degradieren, bevor sie töten.

In dieser Welt gibt es also menschenverachtende Stimmen und einen Teufel, der die arbeitende Bevölkerung abfällig als „dumme Tiere“ sieht. Doch diese Menschen kümmern sich mit ihrer ehrlichen Arbeit um den Lebensunterhalt ihrer Familien, was Ausdruck einer gerechten Lebensführung ist, in der sie für ihre Arbeit angemessen entlohnt werden. Die in vielerlei Hinsicht willkürlichen Regelungen in der Zeit der „Covid‑Pandemie“ ordneten der Bevölkerung an, sich das Maul zu verbinden. Für die meisten war es ein Opfer, da die Regelungen an sich eine gewisse Plage mit sich brachten und ihnen die Luft zum Atmen vorenthalten wurde. Die Vorschriften wurden von einer „Schutzmaßnahme“ zu einer ungerechten Folter, wobei ein „ansteckendes Virus“ nicht einmal eine Schuld implizierte, um eine Strafe zu begründen. Dieses Bild des Maulkorbs lässt sich daher als Symbol für eine Praxis lesen, die Unschuldige in ihrer Freiheit einschränkt.

Gott zeigt uns in seinem Wort, der Bibel, immer wieder neue Erkenntnisse über Gottes Sicht auf die aktuellen Geschehnisse der Weltgeschichte, damit wir als Christen mehr über den Willen Gottes auf dieser Erde lernen und diese verstehen können. Der Teufel sieht uns, die wir durch die Gnade Gottes gerettet werden können, aus einer Perspektive der Rebellion und des Menschenhasses nicht als Menschen an, sondern wie Schlachtvieh: „Deinetwegen werden wir getötet den ganzen Tag; wie Schlachtschafe sind wir gerechnet worden.“ (aus dem Römerbrief 8,36 der dieses Bild aus Psalm 44 aufgreift). Wichtig zu beachten ist hier, dass die Schlachtung als Mord oder ungerechte Strafe eine Steigerung der ungerechten Prügelstrafe oder Folter wäre, nach einem Rechtssystem, das nicht mehr in Gottes Ordnung stattfindet; biblisch gesehen laufen wir nämlich auf ein Zeitalter zu und sind schon da, wo man die Gerechten töten wird (Jakobus 5,6; Offb 6,10; 17,6).

Das biblische Gebot, einem Ochsen beim Dreschen (oder arbeiten) nicht das Maul verbinden trifft im Übertragenden Sinne also voll auf die heutige Zeit zu. Geh einkaufen oder in den Gottesdienst und du siehst eine Menge „Ochsen“, die symbolisch als die arbeitende Bevölkerung gesehen werden könnten. Vor über 3000 Jahren hat Gott dieses Gebot dem Volk Israel gegeben. In den letzten Tagen können wir aus diesem alten Gebot nun eine Erkenntnis ableiten, da es uns wie eine Prophezeiung dient; Gott hat gesagt, dass wir dies nicht tun sollen, wenn wir unter seiner Herrschaft und Obhut leben, also tun Menschen, die solches anordnen, nicht Gottes Willen, sondern das Gegenteil davon. Der Teufel ist ein Mörder und ein Lügner von Anfang an (Joh 8,44), aber Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben (Joh 14,6). Wenn wir die Verbindung von Maulkorb als Erkennungszeichen für Demütigung und Folter mit dem Kaufen und Verkaufen erkennen, lässt sich ohne Weiteres die Maskenpflicht als Vorläufer des Malzeichens des Tieres (Offb 13) deuten.

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