Das Seminar und der Auftrag vom Taxifahrer (die Versammlung der Völker in der Endzeit)

In diesem Traum erzähle ich, wie ich einen Auftrag von einem Taxifahrer übernahm. Statt eines Geschäftsmannes zum Seminar zu bringen, fuhr ich jedoch drei oder vier junge Männer kostenlos durch die Gegend und bekam kein Geld dafür.

Das Seminar hatte dann aber schon angefangen und wir konnten den Geschäftsmann nicht mehr hin bringen, da uns der Zugang bereits verwehrt war. Ich denke, der Traum spielt auf die Aussage von Jesus an, dass wir uns freuen werden, wenn wir Menschen einladen, die uns nicht vergelten können.

Auch hat sich der Taxifahrer, der das Taxiunternehmen leitete, sich am Ende selber erniedrigt, indem er auf dem Fahrrad kam, da ich den Weg zum Seminarort nicht fand. In ähnlicher Weise hat sich Jesus als Sohn Gottes erniedrigt und hat uns den Weg zum Vater gezeigt.

Ich muss auch an den verlorenen Sohn denken, der sich vom Vater sein Geld zuerst auszahlen ließ, aber dann bereute, dass er nicht and dem Tisch seines Vaters sitzen konnte. Denn er hatte sein ganzes Erbe verprasst. In dem Traum war das anfängliche Gefühl, ein cooles Auto fahren zu können stärker, als die Treue zum Auftrag, den ich bekommen hatte.

Der Anruf beim Besitzer des Taxiunternehmens könnte man deuten als Gebet, weil ich ja da Ziel aus den Augen verloren hatte und auf den „breiten Weg“ (die Autobahn) gefahren bin. Es ist wichtig, zu überprüfen, ob man die Zielangabe richtig verstanden hat und genug „Vorrat“ an Ausdauer hat (in dem Traum der Akkustand für die Navigation).

Möglicherweise muss man zur Neuorientierung wieder zurück zum Ursprung (in dem Traum das Ladengeschäft des Unternehmens), also sehen, dass man wirklich zum Herrn gehört (ich hatte vollen Zugriff auf alles im Laden und den Schlüssel).

Es könnte auch sein, dass das Evangelium, wie man es anfänglich verstanden hatte (nämlich die Vergebung der Sünden) nun anfängt, praktisch zu werden und an uns geprüft wird.

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Author: Dominik

Dominik ist christlicher Autor, Blogger und Betreiber des YouTube-Kanals Ben Yamin (username @priestofelohim). Die Schwerpunkte seiner Beiträge liegen in prophetischen Träumen, christliche Theologie, Prophetie der Endzeit sowie der kritischen Auseinandersetzung mit Esoterik. Über sieben Jahre war Dominik in einer internationalen Sekte aktiv, die Veranstaltungszentren unter anderem in Indien, Großbritannien und Schweden betrieb. Nach seinem Ausstieg wandte er sich durch seinen Glauben an Jesus von Esoterik ab und begann, sich intensiv mit der Bibel und christlicher Lehre auseinanderzusetzen. Während eines Aufenthalts in Melbourne, Australien, ließ er sich im Alter von 36 Jahren taufen. Heute lebt er mit seiner Ehefrau Nadine in Deutschland. Auf seinem Blog Priest of Elohim veröffentlicht er regelmäßig Artikel zu zentralen Themen wie Trinität, Ehe oder Geistesgaben.

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